Forscher des PSI und weiterer Forschungseinrichtungen untersuchten Feinstaub weltweit
Feinstaub beeinflusst das Klima und macht krank -- das ist bekannt. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass nur ein Teil des Feinstaubs unmittelbar bei der Verbrennung von Treibstoffen oder Holz entsteht. Der Rest bildet sich erst in der Atmosphäre aus unterschiedlichen Substanzen, zum Teil aus Abgasen, aber auch aus natürlichen Quellen (z.B. aus Substanzen aus Wäldern). Forschende des Paul Scherrer Instituts, der University of Colorado und 29 weiterer Forschungseinrichtungen aus verschiedenen Ländern haben nun die Zusammensetzung der organischen Anteile des Feinstaubs für verschiedene Regionen der Welt untersucht und bestimmt, aus welchen Ursprungssubstanzen er sich jeweils bildet. So konnte erstmals geklärt werden, welche Rolle einzelne Bestandteile der Abgase für die Feinstaubbildung spielen. Die Untersuchungen dürften helfen, in Zukunft gezielt die Feinstaubbildung zu vermeiden und dadurch auch zu besserer Luft in den Innenstädten beizutragen. Sie werden auch eine wichtige Rolle für zukünftige Klimamodelle spielen. Die Ergebnisse erscheinen auch im angesehenen Wissenschaftsjournal Science. weiter lesen