Walter Meier erzielte im Jahr 2010 einen Umsatz von CHF 645.4 Mio. (Vorjahr CHF 659.0 Mio.). Damit wird ein Rückgang von 2.1 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausgewiesen. Nach dem deutlichen Umsatzeinbruch im Jahr 2009 in Folge der Finanz- und Wirtschaftskrise konnte in den meisten Geschäftseinheiten wieder ein moderates Wachstum erzielt werden. Organisch wachsen konnte insbesondere die Fertigungstechnik, die von der Krise am stärksten betroffen war.
Für das Jahr 2010 resultierte ein Konzerngewinn von CHF 41.2 Mio. Damit konnte der Gewinn des Vorjahres nahezu verdoppelt werden, obschon sich die Kursentwicklung des Schweizer Frankens im Finanzergebnis ausserordentlich negativ niederschlug. Dieser Effekt wurde im Steueraufwand durch die Aktivierung eines Teils der Verlustvorträge in den USA weitgehend ausgeglichen. Das Konzernergebnis entspricht einem Gewinn je Namenaktie -A- von CHF 19.09 (Vorjahr CHF 10.37).
Segment Klimatechnik
Das Segment Klimatechnik erzielte einen Umsatz von CHF 430.5 Mio. Gegenüber dem Vorjahr (CHF 440.1 Mio.) resultierte ein Rückgang von 2.2 Prozent. Währungsbereinigt ergab sich aus den fortgesetzten Geschäftsaktivitäten ein organisches Umsatzwachstum von 2.6 Prozent. Weiterhin sehr robust zeigte sich der Heimmarkt Schweiz und das globale Befeuchtungsgeschäft, deutliche Zuwächse konnten im deutschen Markt erzielt werden. Mit einem EBIT von CHF 38.2 Mio. und einer EBIT-Marge von 8.9 Prozent konnte die Ertragskraft des Vorjahres leicht gesteigert werden. Das Segment Klimatechnik profitierte dabei von der starken Heimwährung, wodurch die Einmalkosten für die Restrukturierung in Frankreich in Höhe von CHF 2.8 Mio. kompensiert wurden.
Segment Fertigungstechnik
Mit der Fertigungstechnik wurde im Jahr 2010 ein Umsatz von CHF 214.9 Mio. erzielt. Dies entspricht einem Umsatzrückgang zum Vorjahr von 1.8 Prozent, bereinigt um Währungseffekte resultiert aus den fortgesetzten Geschäften ein organischer Umsatzzuwachs von stolzen 11.1 Prozent. Neben deutlichem Wachstum in Nordamerika erholte sich seit der zweiten Jahreshälfte 2010 auch das Geschäft mit Fertigungslösungen für die automatisierte Metallbearbeitung im Schweizer Markt. Nach einem Verlust im Jahr 2009 konnte im Vorjahr mit einem EBIT von CHF 15.6 Mio. und einer Marge von 7.3% ein deutlich verbessertes Ergebnis erzielt werden. Ausblick 2011 Vorausgesetzt, dass die weltweite Konjunkturentwicklung einigermassen stabil bleibt, erwartet Walter Meier für 2011 keine substanziellen Veränderungen zum Vorjahr. In der Klimatechnik ist davon auszugehen, dass die Baukonjunktur in der Schweiz das erfreuliche Niveau der Vorjahre halten kann, während in der Fertigungstechnik zu erwarten ist, dass sich die positive Entwicklung in USA fortsetzen wird. Falls die Weltwirtschaft nicht mit einer erneuten Krise konfrontiert wird, geht Walter Meier in den internationalen Märkten der Klimatechnik und der Fertigungstechnik insgesamt von einer stabilen bis leicht besseren Umsatzentwicklung aus, wobei diese in den verschiedenen Märkten unterschiedlich sein kann.




Tweets that mention Technica – MEM-Zeitschrift (Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie) » Walter Meier mit erfolgreichem Geschäftsjahr Leichter Umsatzrückgang, aber nahezu verdoppelter Konzerngewinn -- Topsy.com Mittwoch, 23.02.2011
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