RFID-FACHTAGUNG MIT AUSSTELLUNG: 26. OKTOBER 2011, FACHHOSCHULE NORDWESTSCHWEIZ IN WINDISCH

RFID in der Praxis

Daniel Wallimann am 10.10.2011

RFID-Tags sind auf dem Vormarsch.

Sechs Fachvorträge vermitteln neuste Technologien und Know-how.

Die RFID-Fachtagung findet am 26. Oktober 2011 im Rahmen der swissT.meetings statt. Nachmittags treffen sich Fachleute, Experten und Hersteller in Windisch und referieren über aktuelle Trends und Herausforderungen. An der Tischmesse präsentieren zahlreiche Aussteller der Branche ihre Produkte und Dienstleistungen.

Radiofrequenz Identifikation (RFID) kommt in Logistik- und Produktionsprozessen immer häufiger zum Einsatz. Die Fachtagung zeigt am Nachmittag vom 26. Oktober 2011 konkrete Informationen zum praktischen Einsatz von RFID auf. Eine Vortragsreihe vermittelt Informationen und Know-how zum praktischen Einsatz der Technologie. An der Tischmesse stellen sich verschiedene Firmen mit ihren Produkten und Dienstleistungen vor und beantworten konkrete Fragestellungen.

Berührungsloses Messen mit RFID Sensor-Tags. In seinem Referat stellt Markus Hüppi, Neratec, die Funktion von passiven und aktiven Sensor-Tags und Sensor-Tag-Chips vor, und zeigt ihre Anwendungsmöglichkeiten auf, wie zum Beispiel Werkzeuge und Maschinenbestandteile, auf. Mittels einer Demonstration werden die Sensoren vorgeführt.

RFID Holzbearbeitung. Wer in einem Hochlohnland in einem holzbearbeitenden Betrieb produzieren will, muss moderne Technologien einsetzen. Transponder werden in vielen Wirtschaftszweigen eingesetzt. Eduard Bachmann und Patrick Loser, Fachhochschule Bern für Architektur, Holz und Bau, untersuchten erstmals die Erfahrungen mit Transpondern in der Holzindustrie. Die Referenten lassen in die Ergebnisse blicken und wagen den Blick in die Zukunft.

RFID in harschen Umgebungen. Von Eisenbahn bis Altmetallrecycling - Gen2 UHF RFID hält hartem Praxisgebrauch stand und ermöglicht automatisierte Bestandesverfolgung, Business-Transaktionen und Fördersysteme. Antti Virkkunen von Vilant Systems AG erklärt in seinem Referat die Möglichkeiten der robusten Sensoren anhand verschiedener Fallbeispiele, wie der Bestandesverfolgung von Giftmüllcontainer oder dem Einsatz bei der Finnischen Bahn.

 

RFID

Der Begriff RFID basiert auf dem englischen Begriff «radio-frequency identification» – also Identifizierung mithilfe elektromagnetischer Wellen. RFID ermöglicht die automatische Identifizierung und Lokalisierung von Gegenständen und Lebewesen und erleichtert damit erheblich die Erfassung von Daten. Ein RFID-System besteht aus einem Transponder, der sich am oder im Gegenstand beziehungsweise Lebewesen befindet und einen kennzeichnenden Code enthält, sowie einem Lesegerät zum Auslesen dieser Kennung. RFID-Transponder können so klein wie ein Reiskorn sein und implantiert werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, RFID-Transponder über ein spezielles Druckverfahren stabiler Schaltungen aus Polymeren herzustellen. (Quelle: Wikipedia)

Das Wichtigste in Kürze

Datum: 26 Oktober 2011
Zeit: 13.00-18.00 Uhr
Ort: Fachhochschule Nordwestschweiz, Windisch (FHNW)
(für Karte klicken)
Kosten: kostenlos
Anmeldung: www.swisstmeeting.ch

Aussteller

Bachofen AG, Uster
Balluff Sensortechnik AG, Dietikon
ER Systems SA, Le Landeron
FHNW Fachhochschule Nordwestschweiz, Windisch
Harting AG, Volketswil
ICS Identcode Systeme AG, Pfäffikon ZH
ID-Systems AG, Studen
Ifm Electronic ag, Härkingen
Identech Partners AG, Dübendorf
Leuze Electronic AG, Hünenberg
Neratec Solutions AG, Bubikon
Pepperl+Fuchs AG, Studen
Sick AG, Stans
Wago Contact SA, Domdidier

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