Rekord-Teilnehmerzahl auf Eplan Engineering Conference:

Durchgängigkeit überzeugt

Martin Gysi am 04.11.2010

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Stuttgart steht aktuell für Menschenmassen - nicht nur wegen seines umstrittenen Bahnhofsprojekts. Auch die Eplan Engineering Conference 2010 brachte am 27. Oktober ganze Besucherscharen in die Landeshauptstadt. Anlass war die Vorstellung der neuen Eplan-Plattform 2.0, die mehr als 350 Teilnehmer begeisterte.

Engineering-Abteilungen stehen unter immer mehr Zeitdruck und müssen sich im Tagesgeschäft behaupten. Umso wichtiger sind leistungsfähige Engineering-Systeme, die die Projektierung und Fertigung optimal unterstützen. Dass die Chancen dafür hervorragend sind, machte die Präsentation der neuen Eplan-Plattform 2.0 klar. Die Teilnehmer der diesjährigen Eplan Engineering Conference waren begeistert von den Vorteilen, die das interdisziplinäre Engineering mit dem neuen Major Release mit sich bringt. „Die neue Eplan-Plattform hat uns schon im Beta-Test echt beeindruckt. Wir planen aktuell die Migration auf die neue Version 2.0 und können damit unser Engineering effizient und durchgängig gestalten“, erklärt Oliver Hortmann von der Homag Holzbearbeitungssysteme GmbH.

Disziplinübergreifend ist Trumpf

Eplan-Referenten stellten während der eintägigen Anwender-Konferenz im Mövenpick Airport Hotel Stuttgart erfolgreiche Lösungsansätze für mehr Durchgängigkeit im Engineering vor und ernteten bei den Teilnehmern grossen Beifall. Das Ziel ist klar gefasst: Ein optimales Zusammenspiel aller Systeme: von Elektro- über Fluid-Engineering, von Schaltschrankaufbau bis hin zur Fertigung. Absolute Durchgängigkeit ist die Maxime, die erst die entsprechenden Zeit- und Kosteneinsparungen im Engineering ermöglicht. Das trifft den Kern der neuen Eplan-Plattform 2.0, die sich ganz dem effizienten Workflow verschreibt. So war die Darstellung der Plattform-Strategie ein vielbeachtetes Thema, das Eplan-Produktmanager Thomas Michels eindrucksvoll präsentierte. Quantensprünge in Richtung Produktivität wurden mit dem Eplan Engineering Center präsentiert, das regelbasiert ein automatisches Generieren von mechanischer Geometrie, Schaltplänen, Software (SPS) und Dokumentation erlaubt.

Praxisvorteile spürbar

Auch die Highlights der Version 2.0, von Ausführungsplanung über Auswertungen hin zu Revisionsmanagement und Klemmenprojektierung, fanden grossen Anklang bei den Teilnehmern, die vorzugsweise als Anwender direkt mit der Software arbeiten. Spannend wurde es mit dem neuen Eplan Pro Panel, einem Modul zum Montageaufbau, das 3D-Funktionalität in die Plattform bringt. „Eplan-Potenziale nutzen“ war ein weiteres Thema, in dem Uwe Harder, Leiter Consulting, praxisnah interessante Dienstleistungen des Lösungsanbieters vorstellte. Schnittstellenthematiken wie individuelle ERP-Interfaces oder auch das Thema Projektkonvertierung liessen vor allem Unternehmenslenker und Abteilungsleiter aufhorchen.

Starke Partner

Die begleitende Fachausstellung, auf der Kooperationspartner wie Rittal, Festo, Phoenix Contact, Kiesling und ILC Prostep ihre Lösungen im Zusammenspiel mit den Eplan-Systemen präsentierten, wurde ebenfalls mit grossem Interesse aufgenommen. Der direkte Dialog zwischen Anbietern und Anwendern gab auf beiden Seiten gute Ideen und Anstösse zur weiteren Entwicklung integrativer Lösungen.

 

Mit der Rekord-Teilnehmerzahl hatte die Engineering Conference 2010 in Stuttgart schon im Vorfeld das enorm grosse Interesse am neuen Major Release der Plattform deutlich gemacht. Bleibt festzustellen: Wer es schafft, nah am Kunden einen integrierten Engineering-Prozess zu unterstützen, der kann langfristig weitere Potenziale ausschöpfen.

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