Topsoft wird definitiv auch Open-Source-Messe

OpenExpo wird fester Bestandteil der topsoft

Martin Gysi am 30.08.2011

Die Business-Software-Messe topsoft hat vom Verein /ch/open sämtliche Rechte an der OpenExpo übernommen. Die schon bisher im Rahmen der topsoft durchgeführte, grösste Schweizer Open-Source-Software-Veranstaltung wird nun konsequent auf die Bedürfnisse von Unternehmen und Verwaltungen ausgerichtet.

Die Business-Software-Messe topsoft hat vom Verein Swiss Open Systems User Group ( /ch/open) sämtliche Rechte an der Open-Source-Messe OpenExpo übernommen. Damit wird die grösste Schweizer Open-Source-Software-Veranstaltung weiterhin im Rahmen der topsoft stattfinden. „Wir sind sehr zufrieden, mit der topsoft einen zuverlässigen Veranstalter für künftige OpenExpo Durchführungen gefunden zu haben.“ sagen die bisherigen Organisatoren der /ch/open aus. An der kommenden Messe am 5. und 6. Oktober in Bern wird die OpenExpo als Open-Source­Business-Park der topsoft gemeinsam mit den Organisationen Saffos Lisog und /ch/open konsequent auf die Bedürfnisse von KMU, grossen Organisationen, Verwaltungen und Schulen ausgerichtet. Im Zentrum steht insbesondere das Zusammenspiel von quelloffenen Lösungen mit kommerziellen Plattformen.

„Das Nebeneinander von Open-Source-Software und kommerziellen Lösungen ist heute in vielen Unternehmen Realität“, kommentiert topsoft-Messeleiter Cyrill Schmid die Übernahme. „Unser Anspruch ist es, das ganze Spektrum der Business Software abzubilden. Gemeinsam mit  SAFFOS, Lisog und /ch/open fokussieren wir uns in Bern auf Produkte und Dienstleistungen, die Unternehmen und Verwaltungen einen klaren Mehrwert bieten.“  Der Verein Saffos (Swiss Association for Free & Fair Office Solutions) fördert die Verbreitung von quelloffener, freier Office-Software wie LibreOffice oder OpenOffice.org in der Schweiz und unterstützt deren Weiterentwicklung. Die Lisog (Linux Solutions Group) hat vor allem die problemlose Interoperabilität von Open-Source-Produkten mit kommerziellen Lösungen zum Ziel.

Das Ziel eines effizienten Nebeneinanders von kommerzieller Software und Open Source schlägt sich auch im Referatsprogramm der Berner topsoft nieder. In den thematischen Blöcken ERP, CRM, Business Intelligence sowie ECM und DMS werden proprietäre Lösungen und Open-Source-Angebote gleichberechtigt nebeneinander präsentiert. „Die Unternehmen sollen sich ein möglichst vollständiges und unabhängiges Bild über die Angebote machen können, damit sie am Ende ihres Messe-Tages auch die für sie am besten geeignete Lösung finden“, so Schmid.

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