Neues Kennzeichnungssystem WriteStar spart Zeit und Kosten

Vollautomatisierte Beschriftung

Martin Gysi am 12.08.2009

hahnkolb

n style="color: #993366;">Hahn+Kolb Werkzeuge GmbH (in der Schweiz: Kiener+Wittlin) hat das innovative Kennzeichnungswerkzeug WriteStar in sein Sortiment aufgenommen. Es ist für unterschiedlichste Werkstoffe geeignet und kann in vorhandene Werkzeugmaschinen integriert werden. Der Kennzeichnungsprozess kann damit vollautomatisch ablaufen. Es kann auch auf unebenen und schrägen Flächen eingesetzt werden.

Da weder Fluidversorgung noch Drehzahl nötig sind, eignet sich das System für den Einsatz in CNC-Maschinen und Robotern. Dort kann es mit einem Werkzeugwechsler geladen und einfach wie ein normales Schneidwerkzeug eingestellt werden. Das aufgespannte Werkstück wird direkt während des Bearbeitungsprozess auf der Werkzeugmaschine beschriftet. Dies erspart das erneute Aufspannen auf einer separaten Beschriftungsmaschine, Teiletransport und damit Zeit und Kosten. Das CNC-Programm für die Beschriftungssteuerung wird einmalig erstellt. Weiterer Aufwand bei der folgenden Bearbeitung entfällt damit und bei der nächsten Produktion des Werkstücks kann das Programm wieder abgerufen werden.

Das Kennzeichnungssystem wird vollständig in den automatisierten Produktionsprozess integriert, was Qualität und Zuverlässigkeit garantiert und Fehler reduziert. Zudem ist dieses Verfahren deutlich schneller als herkömmliche Gravierstichel, Graviermaschinen oder Punktierprägemaschinen.

 

Für unterschiedliche Härten und Oberflächen geeignet

Die dauerhafte Kennzeichnung erfolgt durch Materialverdichtung und -verdrängung: Ein Spezialstift erzeugt eine Gravur wie beim Eindrücken einer harten Kugel. Die Kennzeichnung schädigt weder die Oberfläche des Materials noch bildet sich ein Grat am Werkstück. Raue und glatte Oberflächen werden ebenso gleichmäßig und hochwertig beschriftet wie unterschiedlichste Materialien von Kunststoff über Graphit, rohen Guss, Titan oder Stahl. Der Spezialstift ist im Werkzeug federnd gelagert. Daher können unebene Flächen bis zu einem Höhenunterschied von 5 mm und Schrägen von max. 15° problemlos beschriftet werden. Die Anpassung an unterschiedliche Werkstoffe, Materialhärten und Kennzeichnungstiefen findet stufenlos statt und ohne dass das Werkzeug entnommen werden muss.

Der geringe Verschleiß ermöglicht eine lange Lebensdauer. Bei Tests wurde auch nach 70 km Beschriftungsweg noch kein spürbarer Verschleiß festgestellt. Üblicherweise bleiben die Spezialnadeln ohne Nachschliff zwischen zwei und fünf Jahren einsatzfähig. Danach wird nur die Nadel ausgetauscht und das Basiswerkzeug bleibt weiterhin im Einsatz.

Das Werkzeug ist in verschiedenen Ausführungen für die unterschiedlichen Einsatzbereiche wie z.B. Beschriftung in Bohrungen verfügbar.

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