Die Metall München kooperiert künftig mit der etablierten Fachmesse Samumetal in Norditalien. Das entsprechende Partnerschaftsabkommen haben die GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH aus München und die Messe Pordenone aus Friaul-Julisch Venetien (Norditalien) jüngst unterzeichnet. Damit arbeiten zwei Messen zusammen, die auf ihren jeweiligen Heimatmärkten eine zentrale Rolle spielen.
Mit ähnlichen Konzepten sprechen die zwei Messen Anwender der Metallbearbeitung aus Industrie und Handwerk an. Und das mit Erfolg: Rund 300 Unternehmen präsentierten auf der vergangenen Samumetal ihr Angebot 15000 Fachbesuchern. Auf der letzten Metall München (Schweiz: Intermess Dörgeloh AG) informierten sich 20600 Besucher bei ebenfalls rund 300 Ausstellern. Starke Parallelen weisen auch die wirtschaftlichen Strukturen in Süddeutschland und Norditalien auf. Beide Regionen nehmen eine Spitzenstellung im nationalen Maschinenbau und in der Metallbearbeitung ein.
„Ziel dieser Partnerschaft ist es, die Metall München stärker zu internationalisieren. Einerseits eröffnen wir unseren Ausstellern eine Tür in den wichtigen norditalienischen Markt. Und umgekehrt erhalten auch die italienischen Unternehmen Unterstützung bei ihrem Messeauftritt in München“, erläutert Klaus Plaschka, stellvertretender Geschäftsführer der GHM. „So bekommen die Aussteller bei der jeweiligen Partnermesse einen Rabatt von zwanzig Prozent auf die Beteiligungspreise. Darüber hinaus profitieren die Unternehmen vom gegenseitigen Informationsaustausch und logistischen Synergien.“
Norditalien birgt für die deutschen Unternehmen aus dem Maschinenbau hohe Absatzchancen. Allein in der Nähe der Messestadt Pordenone sind rund 1000 Zulieferbetriebe der Metallindustrie ansässig. Dies macht die Region zu einem bedeutenden Zielmarkt für die Branche. Erleichtert wird der Markteintritt überdies auch durch die Terminierung der Messen: Die Metall München findet in ungeraden, die Samumetal in geraden Jahren statt.



