NEUER LEITER AM INSTITUT FÜR AUTOMATION AN DER FHNW IN WINDISCH

Interdisziplinarität macht stark.

Daniel Wallimann am 06.10.2011

Roland Anderegg, Leiter Institut für Automation.

Seit dem 1. September 2011 leitet Prof. Dr. Roland Anderegg das Institut für Automation an der FHNW. Andereggs Fernziel: die interdisziplinäre Kompetenz des Instituts stärken und in enger Zusammenarbeit mit der Industrie Innovationen in der Automatisierung entwickeln.

Ein Maschinenbaustudium und seine Promotion auf dem Gebiet der nichtlinearen Schwingungen an der ETH Zürich wie auch ein Nachdiplomstudium in Betriebswirtschaft sind nur einige Etappen in seinem Lebenslauf.
Als Dozent für Mechatronik ist er verantwortlich für Projekte in der angewandten Forschung und Entwicklung. Die Stärke des Instituts liegt in der Interdisziplinarität  aus den Fachrichtungen Elektrotechnik, Maschinenbau und Verfahrenstechnik. "Wir können für unsere Kunden Querschnittfunktionen wahrnehmen und eine Gesamtlösung in der Steuerungs- und Regelungstechnik sowie der Automation anbieten", so der Forscher.

Entwicklung von intelligenten Systemen. Die Entwicklung in der Automatisierung geht in Richtung Effizienz und Nachvollziehbarkeit bzw. Sicherheit. Dazu der Institutsleiter: "Die Innovationen sind heute 'intelligente' Systeme. Wir unterstützen unsere Kunden  bei der Entwicklung und Umsetzung von neusten Technologien aus dem Bereich der Mechatronik und der Automation.  Beispielhaft erwähnt seien hier Projekte zur Entwicklung energieeffizienter Maschinentechnik oder auch temperaturgeregelter Solaranlagen.

Kooperation mit der Industrie.  Mit Methoden der Automation und der Mess- und Regelungstechnik werden die zu automatisierenden Prozesse und Produkte der Kunden analysiert. Die anschliessende Automationslösung basiert auf den Simulationen des validierten Modells und erfüllt die Forderungen nach Effektivität der Lösung und Prozesssicherheit. Dieses Wissen fliesst zurzeit in ein Projekt mit einem Schweizer Storenbauer, wo Stromerzeugung mit Fassaden und Storen im Zentrum steht. 

Stärkere innere Zusammenarbeit. Studierendenprojekte sind hervorragende Türöffner bei den Unternehmen, welche dabei die Qualität der Zusammenarbeit mit unserer Hochschule 'testen' können. Daher will Roland Anderegg die Präsenz des Instituts in den Studiengängen und die Zusammenarbeit mit den anderen Instituten der Hochschule für Technik verstärken.

 

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