FHNW lanciert interdisziplinären Studiengang Energie- und Umwelttechnik

Neue Ingenieurausbildung in Energie- und Umwelttechnik

Martin Gysi am 02.12.2010

  Die Verknappung von Energie und Rohstoffen ist ein zentrales Thema unserer Gesellschaft. Ingenieurinnen und Ingenieure mit Problemlösungskompetenz bei der optimalen Nutzung von Ressourcen sind gesucht. Als Antwort auf die grosse Nachfrage lanciert die Hochschule für Technik der FHNW den interdisziplinären Bachelor-Studiengang Energie- und Umwelttechnik. Der Bedarf von Industrie und Wirtschaft sowie der öffentlichen Hand an gut ausgebildeten Ingenieurinnen und Ingenieuren mit Problemlösungskompetenz im Bereich der Ressourceneffizienz nimmt stetig zu.

"Die grosse Nachfrage seitens der Studieninteressierten hat uns bewogen, die neue Bachelor-Ausbildung Energie- und Umwelttechnik anzubieten.", so der Studiengangleiter Prof. Dr. Christoph Gossweiler.


(Als Vorschau auf die Technica 12 mit dem Fokusthema Cleantech hier der Beitrag der FHNW: "Einige Projekte reichen weit in die Zukunft")


 

Eigenständiger Studiengang ab dem ersten Semester

Gemäss ihrer strategischen Ausrichtung in Energie- und Ressourceneffizienz hat die Hochschule für Technik der FHNW das vorhandene Know-how neu gebündelt. Die Bachelor-Ausbildung in Energie- und Umwelttechnik ist ab dem ersten Semester ein eigenständiger Studiengang, der auf der langjährigen Erfahrung von Instituten und Dozierenden aufbaut.

 

Start der neuen Ingenieur-Ausbildung im September 2011

Die neue Ingenieur-Ausbildung wurde im FHNW-Verbund in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik respektive für Wirtschaft konzipiert und befindet sich zurzeit im Bewilligungsverfahren beim Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartement. Der erste Ausbildungsgang startet im September 2011.

 

Interdisziplinäre Kompetenzen

Aufbauend auf soliden naturwissenschaftlichen Grundlagen erwerben die Studierenden neustes Wissen und interdisziplinäre Kompetenzen in Ökologie, Ökonomie, Clean Technologies und Energietechnik sowie in Projektmanagement und Fachkommunikation. Mit der Wahl der Vertiefungsrichtung setzen sie einen Schwerpunkt in den Fachgebieten Energiesysteme (Hochschule für Technik), Energie in Gebäuden (Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik) oder Umwelt und Management (Hochschule für Wirtschaft).

 

Einblick in neuste technologische Entwicklungen

Der neue Studiengang ist attraktiv für zukunftsinteressierte Frauen und Männer mit Berufsmatur oder mit gymnasialer Matur. Praxisorientierte Projektarbeiten bieten den Studierenden spannende Kontakte zu Wirtschaft und Industrie. Sie erhalten Einblick in neuste technologische Entwicklungen von nationalen und internationalen Unternehmen.

 

Vielseitige Berufsbilder mit Karrierepotential

Die Absolventinnen und Absolventen schliessen mit einem Bachelor of Science FHNW in Energie- und Umwelttechnik ab. Sie verfügen über das nötige Know-how um anspruchsvolle Aufgaben, beispielsweise in den Bereichen Erneuerbare Energie, Plusenergiehäuser oder ökologische Produktionsprozesse zu lösen. Den Ingenieurinnen und Ingenieuren eröffnen sich vielseitige Berufsfelder mit Karrierepotential in der Industrie, in Energie- oder Beratungsunternehmen sowie in Institutionen der öffentlichen Hand. Ingenieurinnen und Ingenieure in Energie- und Umwelttechnik sind auch auf dem internationalen Arbeitsmarkt äusserst gesuchte Fachleute.

Kommentare

Tweets that mention Technica – MEM-Zeitschrift (Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie) » FHNW lanciert interdisziplinären Studiengang Energie- und Umwelttechnik Neue Ingenieurausbildung in Energie- und Umwelttechnik -- Topsy.com Donnerstag, 02.12.2010

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