PHOENIX CONTACT: 16. INDUSTRIAL COMMUNICATION CONGRESS

Energiewende als Chance nutzen

Daniel Wallimann am 12.10.2011

16. Industrial Communication Congress.

Energie, aktuelles Thema das die Gemüter bewegt. Über 300 Teilnehmer informierten sich auf dem 16. Industrial Communication Congress von Phoenix Contact – unter anderem – darüber.

Bereits in seinem Grusswort  verwies Klaus Eisert, geschäftsführender Gesellschafter Phoenix Contact, auf den Unternehmenserfolg aus dem Jahre 1923: einer Reihenklemme für die Energiebranche. Im Verlauf sei die eigene Automatisierungskompetenz in diversen Bereichen ausgebaut worden. Volker Bibelhausen, Leiter des Geschäftsbereichs Automation, ging in seinem Leitvortrag auf das zweite (Daten)-Zeitalter der Elektrizität ein. Erhobene, herausgearbeitete und diskutierte Daten führen zu neuem Wissen, das zum Beispiel in Pilotprojekte, wie die Innovationsallianz Green-Carbody-Technologies, in welches u. a. auch das Frauenhofer Institut involviert ist, einfliesst.

Hoffnung wagen. Abends ermutigte Dr. Rupert Neudeck, Gründer von Cap Anamur/Deutsche Not-Ärzte und Vorsitzender des Friedenskorps Grünhelme,  die Anwesenden selbst etwas zu tun. Unter dem Motto „Gesellschaften retten Menschen, nicht Regierungen“ haben ehrenamtlich tätige Ingenieure mit geringem finanziellem Aufwand unzählige Schulen und Solaranlagen errichtet, die den Grundstein für Bildung und wirtschaftlichen Erfolg in der Dritten Welt legen. Die Teilnehmer einer lebhaften Podiumsdiskussion zur Energiewende nahmen die Anregung auf. Wenn derzeit noch ein Bundesnetzplan und Standards fehlen, müssen beispielsweise Hersteller oder Anlagenbauer gemeinsam aktiv werden. Die Entwicklung intelligenter Geräte und Netze auf Basis einheitlicher Normen sowie von praktikablen Energiespeichern erweist sich zudem als Ansatz, um die weltweit führende Stellung der deutschen Industrie auszubauen.

Interessierte können nachträglich Infos und Wissenswertes online einsehen.

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