Kuka zeigt auf der Schweissen&Schneiden neue Schweissroboter
Spezialdisziplin: Schutzgasschweissen

Martin Gysi am 15. 9. 2009

kuka-lowSeit Montag ist Essen temporär die europäische Hauptstadt der Schweisstechnik: die Schweissen & Schneiden hat ihre Tore geöffnet. Der Roboterhersteller Kuka zeigt dort die zwei neuen Robotertypen KR 16 arc HW und KR 16 L8 arc HW. Spezialdisziplin der beiden Roboter ist das Schutzgasschweissen. Hier können sie durch Robustheit, Genauigkeit und Zukunftssicherheit punkten.
Die Roboter zeichnen sich durch eine Hohlwellenkonstruktion (Hollow Wrist) mit 50 mm grosser Durchlassöffnung aus. Durch sie können alle gängigen Schweisspakete integriert werden. Die neuen Robotertypen punkten dabei mit einer Wiederholgenauigkeit von weniger als ±0,05 mm. Die Schutzklasse IP54 attestiert die Eignung selbst für raue Umgebungen, wie sie im Schweissbereich vorherrschen. Die endlos drehende Achse 6 spart Zeit. Durch das Zusammenspiel mit leistungsstarken Motoren und dem geringen Eigengewicht von 245 bzw. 238 kg erreichen die Schweissroboter eine sehr hohe Produktivität. Der KR 16 arc HW mit bis zu 16 kg Traglast eignet sich speziell für grössere Bauteile – z.B. bei Dickblechanwendungen. Kommt es dagegen auf die Reichweite an, ist der KR 16 L8 arc HW mit bis zu 2015 mm erste Wahl.
Nach der Einführung des ersten Kuka-Roboters in Hollow Wrist-Bauweise im Jahr 2007 (KR 5arc HW) setzt Kuka nun diese Konstruktionsbauweise auch bei den beiden neuen Typen konsequent fort. Der optimierte Arm mit beidseitiger Lagerung in der Roboterhand hat sich im Produktionsumfeld bewährt. Sie sorgt so für mehr Steifigkeit, weniger Vibrationen und Unempfindlichkeit bei kleineren Kollisionen.


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