Solidworks World 2009 in Orlando — Tag 2

Barbara Fischer am 10. 2. 2009

An der heutigen General Session sprach einer der fuenf Solidworks-Gruender, John Hirschtick. Er erzaehlte, dass er immer noch ins Unternehmen integriert sei und dass er wahnsinnig gern Kundenbesuche mache. Konkret portraitierte er die Firmen New Balance (Schuhe) und Sony Ericsson (Mobile Communications) bzw. deren Anwendung von Solidworks.

Bei Sony Ericsson zum Beispiel darf der erste Entwurf nicht mehr als ein paar Stunden Arbeit in Anspruch nehmen. Danach wird bereits der erste 3D-Print (ein Modell) angefertigt. Das soll sicherstellen, dass die Geraete in Dimension, Art und Handling dem Benutzer passen.

Ein weiteres Thema war die Simulation. Es ist heute zu aufwaendig und zu teuer, fuer Alles und Jedes ein Modell anzufertigen. Darum wird die Simulation direkt im System immer wichtiger. Solidworks setzt hier einen Schwerpunkt und visualisiert das gern auch am Beispiel eines Sumoringers. Damit eben nicht so einer den Roller testen muss, sondern das direkt am System geschehen kann.

Jeff Ray (CEO von Solidworks) kommt mit dem Roller auf die Buehne, wird vom Sumoringer ueberrascht und muss ihm das Gefaehrt ueberlassen (Bild 1). Soviel vorne weg: Der Roller wird sowohl den Sitz- als auch den Wurftest ueberstehen (Bild 3). Fuer diese Tests braeuchte es aber keine Sumoringer, das geht auch mit Solidworks. Jeff Ray hatte sich rasch vom Schreck erholt und lachte waehrend dem Sumo-Test herzhaft (Bild 2). Er hatte diesen Fall ja auch bereits mit Solidworks getestet.


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